Wo ist Skolimowskis Goldener Bär?

Jerzy Skolimowski ist eine beeindruckender Mann. Mit Sonnenbrille, Hund und Grandezza erschien der Regisseur, Drehbuchautor und Maler vor einer Woche zur Eröffnung von Filmpolska, das ihm in diesem Jahr die Retrospektive widmete. Und im Gespräch mit Knut Elstermann erzählte er auch, was ihn mit Berlin verbindet: Hier wurde er vor fast 50 Jahren einen Goldenen Bären ausgezeichnet, und zwar für „Le Départ“. Die Statue hat er aber nie erhalten. Wo also steckt der Bär? Die Berlinale-Pressestelle weiß mehr — ihre Auskunft könnte Skolimowski enttäuschen.
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Wild und bonbonfarben

In Gdynia wurde „Sirenengesang“ (Córki Dancingu) 2015 als bestes Regiedebüt ausgezeichnet; beim Sundance Festival gab’s den Spezialpreis der Jury. Zeit also, dass das wilde Meerjungfrauen-Horror-Musical auch in Deutschland zu sehen ist. Zum Glück gibt’s ja Filmpolska.
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Die Kühle der Pariser Nacht


Wieland Speck hatte es ja bereits vermutet: „Paris 05:59“ (im Original „Théo et Hugo dans la même bateau“) kommt bei den Zuschauern an. Später gab’s für den Film den Publikums-Teddy. Und mit Salzgeber hat er nach seinem Berlinale-Screening auch einen Verleih gefunden, dürfte also früher oder später im Kino zu sehen sein und startet mit großer Wahrscheinlichkeit auch seine Tingeltour über die kleineren Festivals. Grund genug, dem Film ein paar mehr Zeilen zu widmen.

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„Wir wollten raus aus dem Ghetto“

Verleihung Friedensfilmpreis 2013Wieland Speck ist schon lange eng mit dem Berlinale-Panorama verbunden. Ab 1982 assistierte er dem Programmleiter Manfred Salzgeber, seit 1992 kuratiert er selbst die Sektion. Gemeinsam mit Salzgeber rief Speck auch den queeren Filmpreis Teddy Awards ins Leben, der in diesem Jahr zum 30. Mal vergeben wurde. Im Gespräch mit mir blickte Wieland Speck vor ein paar Tagen auf diese 30 Jahre zurück und zog ein erstes Fazit der 66. Berlinale.

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„Man wird ja seine Biographie nicht los“

Linda Söffker ist eine dieser Frauen, die auch im Abendkleid nicht auf einen Döner verzichten und nur kurz zögern, vor der Kamera ein Lied von Christian Steiffen („Sexualverkehr“, YouTube-Link unten) anzustimmen. Zur Berlinale, wo Söffker seit 2011 die Perspektive Deutsches Kino leitet, ist sie allerdings nicht deswegen gekommen. Vielmehr ist es ihr tiefes Interesse für den Film, der sie vor fünf Jahren auf einen der wichtigsten Posten in der deutschen Filmszene geführt hat. 

Foto (oben): Friedensfilmpreis 2015 | Heinrich-Böll-Stiftung | CC BY-SA 2.0

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Ein Agentenmärchen

Filmpolska läuft zwar noch ein paar Tage, aber für mich ist erstmal Schluss. Zum Ende des Workshops habe ich noch „Jack Strong“ gesehen, einen Riesenhit in Polen, der mir als „polnischer James Bond“ angekündigt wurde. Die Kritik in Kürze: Der echte James Bond ist mir lieber. Die Kritik in lang steht unten.

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Ohne Kompromisse

„Hardkor Disko“ ist ein Knaller. Man muss überhaupt nicht wissen, wie der Film entstand und was sein Regisseur Krzysztof Skonieczny dazu zu sagen hat, um zu sehen, dass der Streifen ein Werk ist, das zwar vor Selbstbewusstsein kaum laufen kann, damit allerdings absolut Recht hat. Im Rahmen des Medienworkshops von Filmpolska habe ich Folgendes über „Hardkor Disko“ aufgeschrieben. Der Text erschien ebenfalls im Blog des Festivals und auf der Seite „Berliner Filmfestivals„.

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Zeit zum Entrümpeln

Endlich wieder Filmfestival! Im Rahmen von Filmpolska nehme ich in diesem Jahr am Medienworkshop des Festivals teil. Und weil ich dort nicht nur das Festival-Blog in Ordnung gebracht, sondern auch noch den einen oder anderen Text geschrieben habe, reiche ich diese hier nach. Los geht’s mit „Kleine Dellen“, dem Debüt-Spielfilm von Aleksandra Gowin und Ireneusz Grzyb.

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